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"Gott zur Ehr - dem Nächsten zur Wehr"

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Heiß duschen nach dem Einsatz

Letztes Jahr wurde im Feuerwehrmagazin Ausgabe 11/2010 ab Seite 64 über den GW-Dekon der Werkfeuer Infraserv Höchst in Frankfurt berichtet.  Dort wurde geschrieben das in der letzten Stufe der Dekontamination Personen mit unterschiedlichen Temperaturen abgeduscht werden. Der Grund ist das sich ab einer Wassertemperatur ab 30 ° Celsius die Hautporen öffnen und dadurch Giftstoffe leichter über diese in den Körper eindringen können. Deshalb wird dort erst bei 30 ° Celsius auf Dekon-Temperatur geduscht um Giftstoffe zu entfernen und erst dann darf man  bei angenehmen 38 ° Celsius Wohlfühltemperatur duschen.

 

Jetzt vor ein paar Tagen stellte ich mir dann die Frage wie das z.B. nach einem Brandsatz gehandhabt wird. Zumindest die Leute die unter Atemschutz gearbeitet haben werden sich nach dem Einsatz auf eine säubernde Dusche freuen um den Schweiß und Ruß abzuwaschen. Der Ruß als Ablagerung des Brandrauches enthält aber auch einiges an Giftstoffen.

Deshalb macht es für mich auch Sinn wenn man nach dem Einsatz unter die Dusche muss sich zuerst mit unter 30 ° Celsius warmen Wasser abzuwaschen und dann erst die Temperatur hochzustellen wie es im GW-Dekon stattfindet.

Leider kann ich nicht sagen ob vielleicht diese  Verfahrensweise schon praktiziert wird. Sollte jemand dazu Informationen  haben wäre ich über eine Weiterleitung zu mir dankbar.

Update:
Von einem Bekannten der selbst ATG´ler ist habe ich inzwischen erfahren das zumindest in seinem Atemschutzlehrgang dieses Thema angesprochen worden ist und man beim Duschen nach dem Einsatz erst mit kühleren Wasser sich waschen sollte und erst dann die Wassertemperatur erhöhen sollte.

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