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8. Mai 2016 7 08 /05 /Mai /2016 23:00

Vor 7 Jahren habe ich diesen Blog erstellt. Meine eigentliche Absicht war in diesem Blog von meiner Ausbildung zum Freiwiiligen Feuerwehrmann zu berichten.
Das ganze hat sich mit der Zeit leider oder vielleicht auch etwas zum Glück erledigt.

Es ist viel in den 7 Jahren passiert. Ich hatte verschiedene Jobs. Hab seit 3 fast 3 Jahren endlich eine feste Stelle. Hab nette Menschen real und über Twitter kennengelernt. Ich hatte verschiedene Beziehungen. Bin Vater geworden. Mein Leben ging auch ohne Feuerwehr weiter. Ich halte immer noch die Augen offen. Ich bin immer noch hilfsbereit ohne mich ausnutzen zu lassen auch wenn mir das manchmal Probleme einbringt wie eine Anzeige wegen Körperverletzung. Letzte Nacht habe ich mal weder die 110 angerufen weil ein Imbissbesitzer wohl vergessen hatte seine Ladentür richtig abzuschliessen.

Vielleicht kann ich nur wenig bewirken. Aber ich bewirke etwas.

Und zu der Sieben fällt mir der folgende Song ein:

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16. April 2016 6 16 /04 /April /2016 23:47

Es war irgendwann im Dezember. Ich hatte am Samstag eine Spätschicht. Am Sonntag ebenfalls.
Die Fahrt in der Bahn nach Hause war etwas Stressig weil dort eine verwirrte/alkoholisierte Person unterwegs war die ihre Tasche suchte und dabei andere Fahrgäste belästigte. Ich griff prophylaktisch nach dem Tierabwehrspray in meinem Rucksack und steckte es in meine Jackentasche um mich Notfalls wehren zu können. Mit dem Handy rief ich dann eine Station bevor ich aussteigen musste die Polizei um mitzuteilen das hier jemand ist der ein gewisses Eskalationsportal besitzt. Zum Glück stieg dann diese Person aus. Ich hoffe sie hat in dieser Nacht nicht mehr sich oder andere Personen gefährdet. Idealerweise in einer Ausnücherungszelle.

Ich stieg dann an meiner Station aus. Ich brauch so ca. 17 Minuten von Dort bis nach Hause zu Fuß. Ich hatte 2/3 des Weges hinter mir als ich auf der anderen Straßenseite eine junges Paar bemerkte das wohl etwas Stress miteinander hatte. Er hielt sie fest. Ich hatte schon wieder mein Handy in der Hand. Ein Passant den ich auch schon in der Bahn gesehen habe bekam dies auch mit. Stoppte kurz, ging aber weiter als sich die Situation beruhigte.

Ich ging auch langsam weiter. Sie rannte dann auf einmal weg. Der junge Mann hinterher und schmiess sie im vollen Lauf auf die Erde.

Ich hatte das Tierabwehrspray jetzt in der Hand. Der Mann stand über der Frau. Beugte sich über sie. Beleidigte sie. An den genauen Ablauf kann ich mich jetzt nicht mehr erinnern.

Der Mann bekam etwas von dem Tierabwehrspray ins Gesicht. Die Frau rappelte sich auf und lief weg. Ich rief die Polizei selbst an. Äusserte das was passiert ist. Inzwischen machte sich der Mann in die gleiche Richtung wie die Frau davon. Die Leitstelle der Polizei immer noch am Handy folgte ich ihm mit Sicherheitsabstand.

Der erste Streifenwagen traf relativ schnell ein. Die beiden saßen ein Stück weiter und hatten sich wohl auf einmal wieder lieb. Nach der ersten Befragung der beiden kammen zwei Beamte zu mir. Das erste was ich zu dem Beamten sagte war ungefähr dieser Wortlaut: "Sagen sie nicht die beiden sagen jetzt ich hätte sie angegriffen?". Der Polizist bejahte dies. Ich schilderte meine Sicht der Ereignisse mit dem abschließenden Hinweis auf die Beleidigungen des Mannes gegenüber der Frau die ich mitbekommen habe. Nach Abgabe des Tatwerkzeuges, dem Tierabwehrspray, wurde ich informiert das gegen mich jetzt auch ermittelt wird und wurde dann entlassen. Auf dem weg nach Hause fand ich dann an der Stelle an der die Frau vom Mann festgehalten wurde eine Geldbörse. Ich schaute rein. Sie gehörte wohl dem Mann.
Ich rief noch mal die Polizei und übergab die Geldbörse dem Polizisten. Dieser informierte mich das der Mann wohl inzwischen zugegeben hatte die Frau beleidigt und geschubst zu haben.

Mit dem Bedürfniss nach einem härteren Getränk machte ich mich auf den Weg zu meiner Stammkneipe. Diese hatte allerdings schon zu.
Also ging es nach Hause.

Nach ein paar Tagen bekam ich zwei Anhörungsbogen zugeschickt. Einmal als Zeuge der andere war als Täter.

In dem Bogen als Zeuge schilderte ich den Ablauf so genau wie ich konnte.
Mein eingreien Umschrieb ich so:

"Ich entschloss mich geeignete Massnahmen in die Wege zu leiten um die am Boden liegende Frau vor weiteren Gewalteinwirkungen zu schützen ohne mich dabei selbst zu Gefährden."

In dem Anhörungsbogen als beschuldigter verweigerte ich die Aussage. Ich üerlegte ob ich mir einen Anwalt nehmen sollte. Des wäre aber wahrscheinlich teurer gekommen als ein eventuelles Verfahren und eine Geldstrafe.

Ich wartete also mehrere Wochen bis ich einen Brief von der Staatsanwaltschaft bekam. Das verfahren gegen mich wegen schwerer Körperverletzung war eingestellt worden.

Von einem Verfahren gegen den Mann hab ich nichts mehr gehört.

Ich habe nochmal Glück gehabt.

Ich hoffe die Frau hat sich von dem Mann getrennt.

Gelegentlich grübel ich noch immer wie meine Alternativen ausgesehen hätten.

Auch das ich mich vielleicht selbst in Gefahr gebracht habe geht mir noch durch den Kopf.

Genauso geht mir aber durch den Kopf waswohl passiert wäre wenn ich nicht dort gewesen wäre.

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12. März 2013 2 12 /03 /März /2013 22:25

Ich habe nochmal einen neuen Beziehungsversuch gestartet. Wieder mal. Und wieder bin ich gescheitert. Mit der gleichen Frau mit der ich schon damals zusammen war kurz bevor ich mein "Projekt Feuerwehr" gestartet habe und es hat leider von ihrer Seite nicht funktioniert. Ich war im 7. Himmel aber anscheinend sie nicht.

Manche Leute sagen man sollte eine Beziehung nicht wieder aufwärmen. Vielleicht haben sie damit recht aber ist es auch nicht so das ein guter Eintopf am nächsten Tag nicht noch besser schmeckt.

 

Bin deshalb zurzeit ziemlich viel am Grübeln. Mal schauen wie es bei mir weitergeht.

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2. Februar 2012 4 02 /02 /Februar /2012 16:00

Da mich eine Erkältung erwischt hat kann ich meinen Freien Tag nicht wirklich auskosten. Das hat man halt davon wenn man nachts auf zugigen Bahnsteigen warten muss.

 

Gerade geht mir so durch den Kopf das man manchmal eine zweite Chance bekommen sollte oder anderen Leuten auch noch mal eine zweite Chance geben sollte etwas zu erreichen. Gerade wenn die Person die eine Chance will so keinen Fehler gemacht hatte.

 

Vielleicht bringe ich ja die eine oder andere Person damit zum nachdenken.

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12. Januar 2011 3 12 /01 /Januar /2011 00:32

In meinem Stadtteil gibt es eine Polizeiwache die früher mal rund um die Uhr besetzt war. In den letzten Jahren wurde wegen dem allgemeinen Sparmassnahmen die Präsenz immer weiter reduziert.
Inzwischen dient die Wache eigentlich nur noch als Ort wo man gegebenfalls tagsüber eine Anzeige aufgeben kann und als Büroräume für die Polizisten die im Polizeipräsidium in Zentrum meiner Heimatstadt nicht untergebracht werden konnten.

Auch tun in der Wache meist Polizisten Dienst die sich im letzten Drittel ihrer Beamtenlaufbahn befinden.
Ansonsten kann man an der Eingangstür gegebenfalls einen Notruf abgeben.

 

Die Polizeipräsenz ist also nicht gerade stark vertreten durch diese Polizeiwache. Trotzdem fordern die meisten Bürger meines Stadtteils das diese Wache erhalten bleibt.
Ich würde es eher vorziehen das 2 Streifenwagen mehr im Gesamten Stadtgebiet unterwegs wären damit die Polizei ihre Hilfsfristen einhalten kann. den es kann schonmal vorkommen das man Nachts eine halbe Stunde auf Polizeiliche Hilfe warten muss.

Wenigstens können die Feuerwehr und der Rettungsdienst ihre Hilfsfristen meistens einhalten obwohl es in manchen Randgebieten schonmal etwas knapp wird.

 

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18. Dezember 2010 6 18 /12 /Dezember /2010 14:32

Der Standort meiner Wohnung ist eigentlich optimal. Ich wäre ziemlich schnell am Gerätehaus, habe es nicht weit zu den diversen Discount-Supermärkten und die nächste Bushaltestelle ist 200 Meter entfernt.

Das einzige was mich zurzeit wirklich stört ist das meine Nachbarschaft wohl irgendwie "unruhiger" wird. Das mal Nachts einer quer über die Strasse schreit ist ja normal. Allerdings gab es in den letzten Monaten Vorfälle die dann doch einen "aufgeweckten" Bürger veranlassen die Polizei zu informieren bevor man noch den Rettungsdienst rufen darf.

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17. September 2010 5 17 /09 /September /2010 13:58

Auch wenn ich dem Trend mal wieder verpasst habe versuche ich es mal mit Twitter.
Vielleicht schreibe ich mal was.

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22. Juni 2010 2 22 /06 /Juni /2010 22:05

...sagte sie mir gut 12 Stunden später.

Was ist passiert?

Ich habe eins aufs Auge bekommen als ich auf dem Heimweg von einer Party war. Warum? Weil ich die Polizei gerufen habe weil 2 Personen die ich gar nicht kannte Hilfe brauchten.
Dafür das ich betrunken war, seit 18 Stunden auf war und es mit 3 Leuten zu tun hatte die mir einen mitgegeben haben bin ich denke ich mal noch gut weggekommen.

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12. März 2010 5 12 /03 /März /2010 13:59
Ja den Kommunen geht es schlecht. Es muss gespart werden. Und da beauftragt man irgendein Unternehmen mit einem gutachten damit man schauen kann wo gespart werden kann.
Und was kommt dabei raus:
die Letzte Stadtteilbücherei soll geschlossen werden. Dafür soll dann ein Bücherbus die so genannten Randbezirke der Stadt abklappern. Intressant das mein Stadtteil der mit der grössten Einwohneranzahl ist in meiner Stadt (von wegen Randbezirk) und das es schon einmal einen Bücherbus gab der aber eingespart wurde.

Die Stadtbücherei sowie das Stadthaus sind einrichtungen auf die Süd nicht verzichten kann!
Geht zur Stadtbücherei und setzt euren Namen auf die Unterschriftenliste zum erhalt dieser wunderbaren Einrichtung!
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4. Juli 2009 6 04 /07 /Juli /2009 13:41
Gestern ist mein kompletter Stadtteil im Regen abgesofffen. Es gab hunderte überschwemmte Keller. Meine Freunde vom Löschzug kamen allein auf 37 Einsätze. Bei mir im Keller stand das Wasser bis zu 5 cm hoch Bei meiner Mutter waren es gut an die 10 cm. Das meiste wurde wohl aus den Abflüssen hochgedrückt.  Die meisten Leute haben allerdings wohl sich selbst gholfen und haben nicht die Feuerwehr alarmiert.
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