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27. März 2015 5 27 /03 /März /2015 23:47

Vor ein paar Tagen dachte ich noch was suchen Politiker und Co in Katastrophengebieten oder an Unglücksorten. Sie binden meist Kräfte die eigentlich besser eingesetzt werden könnten um Hilfe zu leisten. Von den Kosten abgesehen die Politiker dort hin und wieder zurück bringen möchte ich jetzt gar nicht anfangen.

Unsere Bundeskanzlerin war mit dem Spanischen und Französischen Staatschefs an der Unglückstelle in Südfrankreich. Sie haben unter anderem den zahlreichen Helfern gedankt die dort die Bergungsarbeiten durchführen oder unterstützen.

Ich bin grade nicht ein Fan der Bundeskanzlerin aber eigentlich hat sie dort nur ihren Job gemacht. Sie ist die gewählte Volksvertreterin der Deutschen und sie hat stellvertretend für die Bewohner dieses Landes den Helfern vor Ort gedankt.

Jeder der hilft ist froh über ein Danke. Besser als beleidigt, bedroht oder angegriffen zu werden.
Und um Danke zu sagen waren diese Volksvertreter dort auch an der Unglücksstelle.

Also sollte man auch dieses Danke annehmen.

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2. November 2013 6 02 /11 /November /2013 20:36

Ich möchte heute den Blog von Anna mit meinem 50. Artikel zum Thema Feuerwehr vorstellen. Anna ist eine Freiwillige Feuerwehrfrau aus der Schweiz der ich seit einiger Zeit auch bei Twitter folge.

Die meisten meiner Mitzwitscherer werden sie schon bereits kennen. Trotzdem hier der Link zu ihrem Blog:

Annas Wirrwarr

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18. Juli 2013 4 18 /07 /Juli /2013 22:03

Im aktuellen Feuerwehr-Magazin ist ein äusserst kritischer Bericht über die Heckhaspeln an Feuerwehrfahrzeugen. Ihr nutzen wird in Frage in gestellt weil sie ein recht hohes Eigengewicht haben und die Fahrzeuge dadurch noch hecklastiger werden während die Fahrzeugfront mit der Mannschaftskabine relativ leicht ist.
Also habe ich mich gefragt ob man nicht auch eine Haspel oder etwas ähnliches an der Fahrzeugfront anbringen könnte.

 

Die Vorteile wären eine Gewichtsverlagerung vom Heck zur Front des Fahrzeuges und das der Maschinist sofortigen Zugang zur Pumpe hat.

 

Ich habe keine Ahnung wie praktikabel das ganze wäre. Um das umzusetzen müsste wahrscheinlich eine Kabine vollkommen neu konstruiert werden. Auch der Kühlergrill darf ja nicht vollkommen zugebaut werden.

Die Idee an der Fahrzeugfront Schläuche oder andere Materialien Einsatzbereit zu haben wird z.B. in Nordamerika schon länger praktiziert.

Hier z.B. einen Einrichtug zur schnellen Wasserabgabe aus den USA:

 

 

 

 

Was ist eure Meinung? Würde es sich für die Aufbauhersteller lohnen meine Gedaken weiterzuverfolgen oder ist das ganze nicht praktikabel?

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12. Juni 2013 3 12 /06 /Juni /2013 15:10

Manche Leute haben ja unter anderem deshalb Angst davor Erste Hilfe zu leisten weil man sich ja dabei unter Umständen mit Blut oder anderen Körperflüssigkeiten in Kontakt kommen kann.

Ich habe deshalb in jeder meiner Jacken und im jeden Rucksack zwei Paar Handschuhe dabei um Notfalls auch nicht so leckere Sachen anfassen zu können.

 

Jetzt zum Sommer ist man aber immer öfter ohne Jacke unterwegs. die Handschuhe einfach in der Hosentasche zu haben ist etwas unpraktisch. Ein kleiner Behälter wo man sie reinpacken kann wäre also nicht schlecht.

Viele Leute nutzen deshalb die Plastikumhüllung für das Spielzeug aus den Überraschungseiern um darin ihre Einweghandschuhe zu deponieren.

Diese Beulen allerdings die Tasche etwas aus. Ich habe mich deshalb für eine andere Möglichkeit entschieden immer Einweghandschuhe dabei zu haben.

 

Ich nutze eine Plastikverpackung von Ohrstöpseln um die Handschuhe zu transportieren.

Man benötigt dazu die leere Ohrstöpselverpackung, Die Handschuhe und etwas Klebeband

Das ganze sieht dann so aus:

946515 336674853126725 1996662273 n

 

Die Handschuhe werden so gefaltet das sie in die Plastikdose passen.

 

944287 336674746460069 912283969 n

 

Dann wird das ganze mit Klebeband verschlossen, da der Inhalt den Dosendeckel sonst wieder aufdrückt. Ich habe dazu Krepp-Klebeband genommen.

972118_336674676460076_952060868_n.jpg

 

Jetzt wird noch das Datum draufgeschrieben um die Kontrolle zu haben wie alt die Handschuhe in der Verpackung sind.
Ich kontrolliere dann alle paar Monate ob die Handschuhe nicht irgendwie porös geworden sind.

 

So hat man auch unterwegs die Möglichkeit erste Hilfe zu leisten und dabei seine Hände zu schützen.

 

Einweghandschuhe kriegt man inzwischen in normalen Supermärkten günstig und sind auch für alle möglichen anderen Arbeiten wie z.B. das Auffüllen der Druckerpatronen sehr praktisch.

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10. Juni 2013 1 10 /06 /Juni /2013 14:58

Die Stadt Aken in Sachsen-Anhalt ist zur Zeit vom Hochwasser stark betroffen. Sie kann jede Hilfe gebrauchen um der Lage Herr zu werden.

Deshalb fragte die Stadtverwaltung von Aken bei ihrer Partnerstadt Erwitte nach ob sie Hilfe schicken könnte.

Die Freiwillige Feuerwehr  der Stadt Erwitte stellte daraufhin recht zeitnah ein Team aus 29 Feuerwehrleuten die mit einem Fahrzeug vom Bauhof, einen PKW der Stadtverwaltung und 3 Feuerwehrfahrzeugen sich auf den Weg nach Aken machen wollten.

Kurz bevor die Wehrleute aus Erwitte aufbrechen wollten erschien jedoch der Regierungsdirektor der diese Hilfsaktion untersagte.

Der Innenminister und die Bezirksregierung untersagt eigenmächtige Hilfsaktion.

Sehr viele Menschen empfinden das ganze jetzt als Skandal. Da wollen Leute Helfen dürfen aber nicht.

 

Die Bezirksregierung und der NRW-Inneminister sind jetzt die Bösen weil sie hilfe verhindern.

Aber tun sie das wirklich?

 

Einsatzkräfte aus ganz Deutschland wurden zusammengezogen um in den betroffenen Gebieten zu helfen. Aber sie sind bis auf eine Ausnahme immer von den jeweiligen Landesregierungen angefordert worden.

Daraufhin wurden in verschiedenen Regionen die jeweiligen Bereitschaften zusammengezogen und in die betroffenen Gebiete geschickt um Hilfe zu leisten.

Dabei wurde darauf geachtet das weiterhin in den Herkunftsorten dieSicherheit gewährleistet ist und ausreichend Kräfte noch in Reserve bleiben um auf weitere Schadensereignisse oder zur Ablösung bereitstehen.

Wenn jetzt also das Team aus Erwitte in Aken hilft würde es nicht zu Verfügung stehen wenn z.B. die Bereitschaft des Kreises Soest angefordert wird.

Die Stadt Dresden bekam beispielsweise ja Hilfe von der Feuerwehr ihrer Partnerstadt Hamburg. Da wurde ganz unbürokratisch geholfen. Die Hilfe der Feuerwehr Hamburg wurde gerne von Dresden angenommen. Daraufhin hatten aber die 900 Einsatzkräfte aus Hessen die vom Land Sachsen für Dresden angefordert wurden nicht mehr viel zu tun und haben praktisch vor Ort Däumchen gedreht.

Quellen:
Der Patriot

Hamburger Abendblatt

Retter.tv

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15. Januar 2013 2 15 /01 /Januar /2013 04:54

 

Irgendwie hatte ich Langeweile diese Nacht und bin durch Zufall auf diese neue Dokumentation gestoßen die für den WDR produziert worden ist. Sie zeigt praktisch den Wiederanfang des Feuerwehrwesens nach dem Krieg bis zum heutigen Tag. Zeitzeugen berichten von ihren damaligen Einsätzen und Erfahrungen im Feuerwehrdienst.

 

Als die Feuerwehr noch im Käfer kam...

 

Teil 1

 

 

 

 

Teil 2

 

 

 

 

Teil 3

 

 

 

 

Teil 4

 

 

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3. Dezember 2012 1 03 /12 /Dezember /2012 23:13

Da ich etwas Schreibfaul bin und ich vor kurzem eine nette Nachricht von einen Filmemacher bekommen habe gibt es mal wieder was fürs Auge.

Eine Reportage über die Feuerwache 6 in Köln-Chorweiler die das normale Tagesgeschäft einer Berufsfeuerwehrwache zeigt. Der Film lief vor kurzem im 3. Programm des WDR.

 

Teil 1:

 

 

 

 

Teil 2:

 

 

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14. Oktober 2012 7 14 /10 /Oktober /2012 21:11

... sind immer noch viele Treppenhäuser in Deutschland in der Zeit zwischen 22 und 7 Uhr morgens Todesfallen.

 

Eine Freundin von mir bezieht in den nächsten Wochen ihre erste eigene Wohnung. Da sie mich um Rat fragte habe ich mal einen Blick in ihren Mietvertrag geworfen.

Und da stand dieser Passus der mir immer wieder Angst macht: In der Zeit von 22 Uhr bis 7 Uhr soll die Haustür abgeschlossen sein.  Angeblich als Einbruchsschutz. Was mir dann aber auffällt ist das es sich bei diesen Häusern sehr oft um Altbauten mit Holztüren handelt. Und wenn jemand da rein will reichen schon einfache Werkzeuge um die Tür aufstemmen zu können. Also kein wirklicher Einbruchsschutz. Wenn man allerdings raus will weil die Hütte brennt kriegt man eine abgeschlossene Tür nicht so schnell auf. Aus meiner Sicht macht gibt es deshalb keinen vernünftigen Grund die Haustür abzuschließen.

 

Als ich mich dann mittels Google nach der Rechtslage erkundigt habe war ich doch erstaunt das diese Vorschriften seitens der Hausverwalter teilweise Gerichtlich erlaubt sind. Ich hoffe mal das irgendwann ein Gesetz erlassen wird das diesen Unsinn verbietet. Ich bin zumindest froh das jetzt bald auch in NRW Rauchmelder in Wohnungen vorgeschrieben sind.

 

Ich kann mir vorstellen das jetzt so mancher Hauseigentümer beim Googlen jetzt diesen Blog-Artikel findet und sich denkt das er diesen Passus auch in zukünftigen Mietverträgen stehen lassen kann.

Diesen Hauseigentümern kann ich nur folgendes empfehlen:

Lasst es besser sein. Erstmal sichert eine von innen jederzeit zu öffnende Haustür das Leben eurer Mieter. Zweitens wenn die Mieter problemlos im Brandfall flüchten können und dabei die Haustür offen lassen kann die Feuerwehr ohne die Haustür zu beschädigen ins Haus eindringen. Der Dritte Grund klingt zwar etwas kaltschnäuzig aber ich sehe es an einem Haus in meinem Stadtteil in dem vor einigen Jahren Kinder bei einem Feuer gestorben sind. Es ist recht schwer Mieter für Wohnungen zu finden in denen mehrere Menschen Gewaltsam gestorben sind. Vielleicht wirkt das ja auch bei den geizigen Vermietern.

 

Wenn nun jemand meint das die Haustür trotzdem abgeschlossen werden sollte der kann sich ja dafür ein sogenanntes Panikschloss einbauen lassen. Sobald die Türklinke betätigt wird kann auch die abgeschlossene Tür geöffnet werden.

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11. September 2012 2 11 /09 /September /2012 14:35

Ich kann ich noch erinnern wie ich diesen Tag erlebt habe. Ich habe kurz zuvor meinen Zivildienst begonnen. Ich fing immer um 6 Uhr morgens an und hatte dadurch um13:30 schon Feierabend. Ich hatte es mir relativ schnell angewöhnt mich meist nachmittags nochmal hinzulegen. Ich weis noch das abends das erste Champions League Spiel für Schalke an stand. Da ich aber auf den nachhause Weg etwas getrödelt habe war  ich erst um kurz vor 15 Uhr zu hause. Normal hätte ich das Radio oder den Fernseher angemacht. Aber ich hab das Rollo runtergezogen und mich direkt hingelegt um Abends fit zu sein.

 

Ich weis nicht mehr ob ich von selbst wach geworden bin oder mich mein Vater geweckt hatte als er von der Arbeit kam. Mein Vater sagte mir das etwas in Amerika passiert sei und wir haben den Fernseher angemacht. Die ersten Bilder zeigten das brennende Pentagon und mir kam das vor wie in den Tom Clancy Romanen "Ehrenschuld" und "Befehl von oben". Erst dann habe ich zuerst die Meldungen aus New York gesehen. Der Nordturm war gerade eingestürzt. Ich habe in dem Moment mit zehntausenden Toten gerechnet.

 

Das es nicht so kam lag daran das die Polizisten, Feuerwehrleute und andere Rettungkräfte alles dafür getan haben die Menschen aus den Türmen zu retten.

Sie haben ihr Leben dabei riskiert und ein Teil von ihnen hat das ultimative Opfer gebracht. Sie starben als sie Menschen gerettet haben.

 

Ich bin nicht von den Anschlägen betroffen gewesen. Niemand aus meinem Verwandten- und Bekanntenkreis war betroffen.

 

Trotzdem Gedenke ich in diesem Moment an alle die an diesem Tag Ihr Leben geben mussten.

Ich Gedenke auch derer die nach den Anschlägen die Opfer geborgen haben und durch die giftigen Stäube gestorben sind.

 

Danke das ihr das gelesen habt. Vielleicht schreibt ihr auch wie ihr diesen Tag erlebt hattet.

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11. März 2012 7 11 /03 /März /2012 22:41

Heute möchte ich zwei Dokumentationen vorstellen. Beide beschreiben die Arbeit der Feuerwehrleute in Detroit, Michigan einer Stadt die sehr stark durch die Wirtschaftskrise gelitten hat und immer noch leidet. Ganze Stadtviertel stehen leer und die Stadt gilt als einer der gefährlichsten in den USA. Täglich müssen die Feuerwehrleute zu brennenden leerstehenden Gebäuden ausrücken. Brandstiftungen sind an der Tagesordnung.

 

Auf die erste Doku "BURN - The Detroit Firefighter Documentary" bin ich über Denis Leary gestoßen. Die Filmemacher begleiteten 1 Jahr lang Feuerwehrleute in Detroit und der Trailer ist recht vielversprechend:

 

 

"Detroit on Fire - a documentary" ist die zweite Doku und sie ist bereits vollständig bei YouTube verfügbar:

 

 

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