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25. Dezember 2010 6 25 /12 /Dezember /2010 22:52

Ich hab ein nettes kleines kostenloses Spiel gefunden. Es heisst Inferno Meltdown und ist relativ einfach zu spielen aber garantiert herausfordernder als die meisten anderen Feuerwehr-Spiele. Realismus ist natürlich nicht gegeben aber es ist ein netter Zeitvertreib für zwischendurch.

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24. Dezember 2010 5 24 /12 /Dezember /2010 11:05

Weil heute Weihnachten ist mal ein Weinachtslied von einer meiner Lieblingsbands:

Ein Frohes Fest für alle Menschen und lasst euch nicht vom Schnee runterkriegen!
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22. Dezember 2010 3 22 /12 /Dezember /2010 03:30

Jede Person die PC-Spiele spielt und bei der Feuerwehr oder einen anderen Hilfsorganisation tätig ist probiert irgendwann ein Spiel aus was die Einsätze aus diesem Bereich versucht darzustellen.

Die meisten probieren dann ein Spiel aus der Emergency-Reihe aus. Ganz nett gemacht leider fehlt es an manchen stellen etwas der Realismus und was die gleichzeitige Steuerung der einheiten kann man schonmal verzweifeln.

Allerdings Besteht bei Teil 3 und 4 der Spielreihe die Möglichkeit Fahrzeuge und Spielbefehle zu modifizieren.
Jemand der dies sehr gut kann ist Danny Homm aus Winterberg der zuerst eine Modifikation mit den Fahrzeugen des Löschzuges Winterberges für Emergency 3 erstellt hat.

Irgendwann sind dann verschieden Helfer aus dem Bereich Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei dazugestossen um die Modifikation weiterzuentwickeln.

Als Emergency 4 erschien entschloss sich dann Danny "Winterberger" Homm mit seinem Team auch dafür eine Modifikation zu entwickeln die etwas grösser ausfallen sollte. Dies sollte aber zu einem Guten Zweck geschehen. So entschloss man sich eine Spendenaktion für das Kinderhospiz Balthasar. Jeder Spender erhält dann einen erweiterten Zugang zum Winterberg-Mod Forum der ihn z.B. die Möglichkeit gibt an beta-Tests der neuesten Version der Modifikation zu spielen.

Die erste Version des Winterberg-Mods für Emergency 4 erschien vor über 3 Jahren und die Modifikation wurde stetig weiterentwickelt.

Inzwischen sind fast alle Fahrzeuge der Feuerwehr und anderen Hilfsorganisationen der Stadt Winterberg in der Modifikation integriert. Auch die Karte hat jetzt immer mehr ähnlichkeit mit der Stadt Winterberg.
Der wirklich für mich entscheidende Spielspass an der Winterberg-Modifikation entsteht für mich aber aus der Möglichkeit die Einsatzkräfte Realistisch zu Steuern. Sehr gut gefällt mir z.B. das man über die Spielfigur des Gruppenführers mit wenigen Mausklicks einen Löschangriff aufbauen kann. Auch der Befehl und die Ausführung zur Technischen Hilfeleistung nach Verkehrsunfällen dauert nur ein paar Sekunden. Im Originalspiel hat man dafür gut das 10-fache an Klicks gebraucht.
Damit ihr euch einen kleinen Überblick darüber schaffen könnt was Möglich ist hier mal ein kleines "Werbevideo" der Modifikation:

 

Das spiel Emergency 4 ist inzwischen zu einem relativ geringen Preis erhältlich. Auch die Modifikation kann man vollkommen kostenlos herunterladen und spielen. Trotzdem wird auch eine kleine Spende für das Kinderhospiz Balthasar gerne gesehen. Also ein relativ kostengünstiges Spielvergnügen.

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21. Dezember 2010 2 21 /12 /Dezember /2010 20:17

Auf Hinweis des Bloggerkollegen Alltagimrettungsdienst  habe ich mal  den RSS-Feed aktiviert damit man meinem Blog besser folgen kann.

für weitere Tipps aus der Welt der Blogger wäre ich sehr dankbar.

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18. Dezember 2010 6 18 /12 /Dezember /2010 14:32

Der Standort meiner Wohnung ist eigentlich optimal. Ich wäre ziemlich schnell am Gerätehaus, habe es nicht weit zu den diversen Discount-Supermärkten und die nächste Bushaltestelle ist 200 Meter entfernt.

Das einzige was mich zurzeit wirklich stört ist das meine Nachbarschaft wohl irgendwie "unruhiger" wird. Das mal Nachts einer quer über die Strasse schreit ist ja normal. Allerdings gab es in den letzten Monaten Vorfälle die dann doch einen "aufgeweckten" Bürger veranlassen die Polizei zu informieren bevor man noch den Rettungsdienst rufen darf.

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6. Dezember 2010 1 06 /12 /Dezember /2010 14:30

Alle Jahre wieder wenn das Thermometer über einen längeren Zeitraum unter 0 Grad Celsius fällt werden die Schlittschuhbesitzer richtig vor Freude nervös.  Kann man seinen Hobby doch endlich mal unter freiem Himmel und sogar kostenlos nachgehen.

 

Allerdings sollte man dies nur tun wenn die entsprechenden Eisflächen, also zugefrorene Seen und Teiche, nur nach vorheriger Freigabe betreten.
Es gibt allerdings jeden Winter Leute die meinen sie könnten selbst entscheiden ob die Eisfläche sie trägt oder nicht. Sie würden es halt auf eigene Gefahr machen machen. Allerdings ist es dann meistens so das die Leute dann ihre gesamte  Familie mit zum Eislaufen auf einem nicht freigegeben Teich mitnehmen. Wie schon geschrieben auf eigens Risiko.
Meistens haben diese Leute dann das wirkliche Glück und es passiert nichts und der Familienvater bringt seine Familie mit gestärktem Ego nach Hause weil er meint er hätte recht weil nichts passiert ist und die Leute die für die Freigabe der Eisflächen zuständig sind hätten sowieso keine Ahnung.

Aber was wäre wenn die Familie kein Glück gehabt hätte?
Hier mal ein reine fiktive Geschichte von mir:

Es ist der 2. Januar 2011. Seit 2 Wochen sind die Temperaturen nicht über 0 Grad Celsius gestiegen und wirklich alle offenen Gewässer in der Umgebung sind zugefroren.
In der Familie Binks gab es zu Weihnachten für die 2 Kinder (7 & 9 Jahre alt) Schlittschuhe die günstig beim Knecht Albrecht erworben wurden. Der Familienvater J. Binks (37) meint das es doch mal Zeit wird mit den Kinder schlittschuhfahren zu gehen. Also wird die Familie ins Auto gepackt und auf geht es zu den grossen Teichen die im Norden der Stadt liegen. Dort ist zurzeit nicht viel los da die Eisflächen noch nicht vom Ordnungsamt der Stadt freigegeben worden sind. Dies steht auch in auf diversen Schildern die rund um den See stehen. In der Überzeugung das die vom Ordnungsamt sowieso keine Ahnung haben betritt J.Binks die schneebedeckte Eisfläche. Er schlittert ca. 10 Meter auf den ca. 100 Meter breiten See raus und hüpft 4 mal auf und ab. Da nichts passiert sagt er den Kindern das sie ihre Schlittschuhe anziehen können und auf das Eis dürfen. J.Binks schlittert wieder an den Uferrand während die Kinder aufs Eis gehen um auf den Schlittschuhen ihre Bahnen zu ziehen. J. Binks macht ein paar Fotos wie die Kinder noch etwas ungeschickt über die Eisfläche gleiten. Als beide Kinder in der Mitte des Sees sind hört J.Binks der sich gerade weggedreht hat um eine Zigarette anzuzünden ein Krachen. Als er sich umdreht sieht er an der Stelle wo seine Kinder waren nur ein Loch im Eis...

Ich höre jetzt auf weiter zuerzählen. Die Leute die bei den Hilfsorganisationen arbeiten wissen wie es jetzt weitergeht. Es werden die Örtliche Feuerwehr und der Rettungsdienst angefordert. Höchstwahrscheinlich wird auch ein Rettungshubschrauber angefordert. All diese Leute würden alles daran setzen die beiden Kinder zu retten. Wie hoch die Überlebenschance wäre kann ich nicht beurteilen. Deshalb schreibe ich nicht weiter.

 

 

Trotzdem nochmal die Bitten:


Geht nur aufs Eis wenn es auch freigegeben ist!
Schärft euren Kindern ein das sie dabei ihr Leben riskieren wenn sie sowas machen!

 

 

Und jetzt noch eine Geschichte die gut ausgeht:



 


 

 

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2. Dezember 2010 4 02 /12 /Dezember /2010 17:06

Teilweise kann man ja froh sein wenn überhaupt der Schnee von den Gehwegen so entfernt bzw.  so behandelt wird das man normal drüberlaufen kann.

Allerdings sollte man auch daran denken die Deckel der Unterflurhydranten vom Schnee zu befreien.
Der Standort des Unterflurhydranten wird im Regelfall durch ein Hinweisschild angezeigt. Allerdings ist die Suche danach bei einem mit Schnee bedeckten Bürgersteig mitunter äusserst langwierig und könnte im Brandfall wertvolle Zeit kosten.
Deshalb sollte man im eigenen und im Intresse seiner Mitbürger dafür sorgen das die Suche nach dem Hydranten nicht zu lange dauert wenn er gebraucht wird.

Das sind vielleicht beim Schnee räumen wenn überhaupt 2 Minuten mehr zu arbeiten.  Sollte der Hydrant aber im Brandfall gebraucht werden steht er wesentlich schneller zur Verfügung als wenn er mitunter im dunklen unter einer Plattgedrückten schneefläche gesucht werden muss.

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1. Dezember 2010 3 01 /12 /Dezember /2010 18:03

Vor gut 9 Jahren hatte ich die Ehre als Stations-Zivi in einem örtlichen Krankenhaus zu arbeiten. Anscheinend war ich laut der Stellenbeschreibung ausreichend Qualifiziert um sofort am 3. September 2001 auf den Stationen der Geriatrie, Neurologie und Inneren Medizin anfangen zu dürfen. Vorkenntnisse wären nämlich gar nicht erforderlich.
Hätte ich vorher gewusst was ich den nächsten 10 Monaten vor mir hatte wäre ich vielleicht doch den Zivildienst verweigert und wäre zum Bund gegangen.

Dabei habe ich verschiedene Dinge gelernt und erlebt die mir teilweise in meinem späteren Leben geholfen haben oder mich doch etwas geprägt haben:

- Die ältere Dame der ich am Waschbecken geholfen habe und dann plötzlich mit einem Herzstillstand umgekippt ist. Die Reanimation verlief erfolgreich und die Patientin wurde dann auf die Intensiv-Station gebracht. Allerdings wurde sie 2 Tage danach wieder zurückverlegt und ich durfte ihr dann wieder am Waschbecken helfen. Zum Glück bis zur entlassung ohne weitere Zwischenfälle.

 

- Alte Leute sind nicht immer harmlos wie ich nach einem Schlag eines im Rollstuhl sitzenden Patienten in meine edelsten Teile gemerkt habe. Allerdings soll es da andere Zivis schon härter und öfters erwischt haben wie ich später erfahren habe.

- Irgendwann merkte ich das ich ein Talent hatte alles wegwischen und reinigen zu können solange es sich dabei nicht um erbrochenes handelt. Wie es eine Schwester mal so gut beschrieben hat: Ich kann Scheisse schaufeln ohne Ende!
Sehr nützlich wenn man später mal Abflüsse und Co reinigt.

- Die Erkenntniss eines Arztes das wohl die beste Abteilung des ganzen Hauses die damalige Küche ist.

 

- Das die Zeit zwar intressant, spannend und lehrreich war aber ein Pflegeberuf doch nichts für mich ist.

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21. November 2010 7 21 /11 /November /2010 14:00

Diesmal durfte ich während der Wartezeit auf ein Vorstellungsgespräch wieder ein kokelnden Mülleimer ablöschen. Der Mülleimer stand vor dem Eingangsbereich eines Bürogebäudes und ist mit einem integrierten Aschenbecher ausgestattet.
Als Löschmittel wählte ich diesmal einen Eimer Wasser der zur Brandbekämpfung vollkommen ausreichte.

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21. September 2010 2 21 /09 /September /2010 14:49

Durch das Winterberg-Mod Forum bin ich auf diesen Artikel aufmerksam geworden:

Landkreis Dillingen

Kaminbrand: Mehr als 20 Verletzte 

Bei einem Kaminbrand sind im Landkreis Dillingen 21 Feuerwehrmänner leicht verletzt worden, drei weitere wurden ins Krankenhaus gebracht. Der Brand hatte sich am Sonntag gegen 9 Uhr in Mörslingen ereignet. Im Stadel eines Anwesens hatte laut Polizei der Hausbesitzer gegen 7.45 Uhr im Stallgebäude einen Kessel mit Holz angezündet.

 

Als er gegen 9 Uhr wieder zurückkam musste er feststellen, dass aus dem Dachstuhl Rauch aufstieg. Er weckte sofort alle Bewohner des angrenzenden Wohnhauses und verständigte die Feuerwehr.

Durch die entstandene Hitze waren im Laufe der Zeit aus dem alten Backsteinkamin über der Betondecke offenbar Mörtelfugen herausgebrochen. An zwei Seiten des Kamins war Stroh und Heu gelagert, das dann Feuer fing und das auch auf das Dachgebälk übergriff.

Die Feuerwehren aus Mörslingen, Deisenhofen, Höchstädt und Dillingen (Drehleiter) waren mit rund 70 Mann im Einsatz. Es waren zudem drei Notärzte und sieben Rettungswagen vor Ort.

21 Feuerwehrmänner die beim Weggabeln des Heu ohne Atemschutz im Einsatz waren erlitten eine leichte Rauchgasvergiftung. Drei weitere Personen mussten ins Krankenhaus gebracht werden.

Den ganzen Vormittag über war die Feuerwehr mit der Bekämpfung immer wieder aufkommender kleinerer Brände beschäftigt. Der durch das Feuer und Löschwasser entstandene Schaden beläuft sich nach ersten Schätzungen auf 30.000 bis 50.000 Euro. AZ

 

Ich bin selbst zurzeit noch Laie was Atemschutz angeht. Allerdings kann ich über so ein verhalten auch nur mit dem Kopf schütteln.

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