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26. August 2011 5 26 /08 /August /2011 17:15

Vor kurzem hatte ich auf dem weg vom Ruhrgebiet zu meiner Freundin in Thüringen die Chance genutzt im ICE 3 im Abteil direkt hinter dem Triebwagenführer zu sitzen. Nur eine Glasscheibe trennte die undurchsichtig gemacht werden kann trennte mich vom Führerstand des Hochgeschwindigkeitszuges. auf der Strecke kann der Zug aber wohl nicht seine volles potential ausnutzen da er auch nicht viel schneller ist als der dort normal verkehrende InterCity.

 

Hinterher ist mir dann eingefallen das dieser Logenplatz nicht immer sehr toll sein muß sollte es z.b. zu einem Unfall mit Personenschaden kommen. Also nicht unbedingt der Platz wo man mit seinen Kindern sitzen sollte.

 

Etwas viel mir aber auf als ich zwischen Hamm und Kassel unterwegs war. Die Schranken an den Bahnübergängen gehen erst ca. 30 Sekunden vor der vorbeifahrt des Zuges runter. Da schließen die Schranken an der bei mir in Süd sehr beliebten "Glück-auf-Schranke" (Wenn man Glück hat ist sie auf) bestimmt 1 Minute bevor der Zug vorbeifährt.

 

Nachdenklich hat mich jetzt gestimmt das ein ICE 3 jetzt genau auf dieser Strecke bei Lippstadt einen auf dem Bahnübergang liegengebliebenden Traktor gerammt hat. Zum Glück wurde bei diesem Unfall niemand schwerwiegend verletzt und die Strecke konnte auch relativ schnell wieder geräumt werden.

Vielleicht sollten die Schranken auf dieser Bahnstrecke etwas eher schliessen. Aber da hat die Deutsche Bahn wohl mehr erfahrung drin was Sicherheits Zeiträume angeht .

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17. August 2011 3 17 /08 /August /2011 18:22

Ich bin schon seit der deutschen Erstausstrahlung Fan der Fernsehserie "Notruf California" die in den 70er Jahren im County Los Angeles unter dem Originaltitel "Emergency!" gedreht worden ist.

2009 hatte ein Fan der Serie die Möglichkeit einen der Hauptdrehorte der Serie zu besichtigen und dabei Filmaufnahmen gemacht.

Die damalige fiktive Station 51 ist in Wirklichkeit die Station 127 beim Los Angeles County Fire Department und liegt in Compton. Aber werft mal selbst einen Blick hinein:

 

 

Das ist aber noch nicht alles. Inzwischen ist es dem Museum des LA County FD gelungen die Fahrzeuge Squad 51und Engine 51der Serie zu kaufen und wieder in ihren Originalzustand zurück zu versetzen
So konnten beide Fahrzeuge am 9. Juli 2011 in einer wohl leider einmaligen Aktion wieder zum alten Drehort in Compton zurückkehren und noch einmal mit Sondersignal zu einem fiktiven Einsatz ausrücken.

Wie es in der deutschen Synchronisation hieß:
"51-1 und 51-2 sind Unterwegs"
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28. Juli 2011 4 28 /07 /Juli /2011 21:03

Mein Vermieter betätigt sich schon seit Jahrzehnten als Imker und hat hinter dem Haus in seinem weitläufigen Garten fast jedes Jahr einige Bienenkästen stehen.

Solange diese Kästen normal dastehen und niemand an ihnen hantiert kann man ohne Probleme danebenstehen und wird von keiner der ca. 30.000 Bienen pro Volk belästigt.

 

Bei meinem letzten Besuch im Garten musste ich allerdings feststellen das sich jemand an einer Kiste zu schaffen gemacht hatte. Eine lag nämlich Kopfüber einen halben Meter vom erhöhten Standpunkt auf dem Boden.

 

Mein Vermieter schlüpfte daraufhin in sein Imker-Outfit und hat dann in 2 Anläufen den Bienenkasten wieder in die richtige Position gehoben. Trotz Schutz wurde er dabei mehrfach gestochen was ihm zwar nach eigener Aussage Schmerzen bereitet aber durch eine ständige Immunisierung nicht soviel ausmacht wie einen normalen Menschen.

 

Trotz eines Sicherheitsabstandes von gut 10 Metern hatten es wohl ein paar Bienen auf mich auch abgesehen und obwohl sich eine in meinem Haar verfangen hat wurde ich nicht gestochen. Allerdings bin ich auch gut 20 Meter weitergerannt um die summenden Verfolger abzuhängen.

 

Da bleibt natürlich die Frage wie es den Menschen ergangen ist der mutwillig dem Bienenkasten umgworfen hatte. Denn diese müssen verdammt viel Glück gehabt haben um den Bienen zu entkommen. Wenn man dann noch vielleicht gegen Bienengift-Allergisch ist kann das ganze Böse enden.

Also Finger weg von Bienenkästen wenn ihr es nicht auf einmal mit 30000 Majas und Willis zu tun haben wollt!

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28. Juni 2011 2 28 /06 /Juni /2011 13:53

Ich gebe hier und da in verschieden Foren und Kommentarbereichen meinen Senf dazu. Natürlich kommt es mal vor das ich unabsichtlich einen oder zwei Rechtsschreibfehler mache. Der Text bleibt aber dann aber trotzdem lesbar und wird von den wenigsten bemängelt.

In letzter Zeit Stelle ich aber fest das in den Kommentarbereichen von verschiedenen Seiten mit dem Thema Feuerwehr Leute schreiben die vielleicht etwas mehr Nachhilfe im Bereich Rechtschreibung und/oder Zeichensetzung gebrauchen könnten.

 

Über solche Kommentare kann man ja meistens hinwegsehen und seinen Teil denken. Leider ist es aber dann oft so dass, diese Leute ihren kompletten Namen im Namensfeld einfügen oder angeben bei welcher Feuerwehr sie tätig sind.

Das ganze lässt auch ein ziemlich schlechtes Bild auf sich selbst und mitunter auf die Feuerwehr der man angehört fallen.

 

Kritisch sehe ich auch wenn Personen die an den Einsätzen beteiligt waren sich in Kommentaren dazu äußern. Sätze wie „ Das war ein voll krasser Einsatz den wir da hatten“ sollte man besser unterlassen.

 

Oft werden auch die Entscheidungen der Einsatzleitung kritisiert. Wenn man selbst an diesen Einsatz teilgenommen hat und etwas Richtig stellen möchte sollte man das am besten in Absprache mit der Wehrleitung machen bzw. das diese sich dazu entsprechend äußert.

Kritiken an der eigenen Wehr gehören für mich nicht einfach ins Internet gestellt sonder sollten meiner Meinung nach Intern geklärt werden soweit dies möglich ist.

 

Überlegt euch also ob jeder Kommentar den ihr macht wirklich im Interesse von euch und eurer Wehr liegt.  Bekanntlich vergisst das Netz ja nie...

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23. Juni 2011 4 23 /06 /Juni /2011 12:10

Letztes Jahr wurde im Feuerwehrmagazin Ausgabe 11/2010 ab Seite 64 über den GW-Dekon der Werkfeuer Infraserv Höchst in Frankfurt berichtet.  Dort wurde geschrieben das in der letzten Stufe der Dekontamination Personen mit unterschiedlichen Temperaturen abgeduscht werden. Der Grund ist das sich ab einer Wassertemperatur ab 30 ° Celsius die Hautporen öffnen und dadurch Giftstoffe leichter über diese in den Körper eindringen können. Deshalb wird dort erst bei 30 ° Celsius auf Dekon-Temperatur geduscht um Giftstoffe zu entfernen und erst dann darf man  bei angenehmen 38 ° Celsius Wohlfühltemperatur duschen.

 

Jetzt vor ein paar Tagen stellte ich mir dann die Frage wie das z.B. nach einem Brandsatz gehandhabt wird. Zumindest die Leute die unter Atemschutz gearbeitet haben werden sich nach dem Einsatz auf eine säubernde Dusche freuen um den Schweiß und Ruß abzuwaschen. Der Ruß als Ablagerung des Brandrauches enthält aber auch einiges an Giftstoffen.

Deshalb macht es für mich auch Sinn wenn man nach dem Einsatz unter die Dusche muss sich zuerst mit unter 30 ° Celsius warmen Wasser abzuwaschen und dann erst die Temperatur hochzustellen wie es im GW-Dekon stattfindet.

Leider kann ich nicht sagen ob vielleicht diese  Verfahrensweise schon praktiziert wird. Sollte jemand dazu Informationen  haben wäre ich über eine Weiterleitung zu mir dankbar.

Update:
Von einem Bekannten der selbst ATG´ler ist habe ich inzwischen erfahren das zumindest in seinem Atemschutzlehrgang dieses Thema angesprochen worden ist und man beim Duschen nach dem Einsatz erst mit kühleren Wasser sich waschen sollte und erst dann die Wassertemperatur erhöhen sollte.

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8. Juni 2011 3 08 /06 /Juni /2011 19:36

Die Tage blätterte ich mal wieder in einer auch als "Feuerwehr-Bravo" bekannten Zeitschrift. Diesen Monat hatte wieder ein Versandhandel der auf Feuerwehr-Artikel spezialisiert ist seine Prospekt in der Heftmitte einheften lassen.

 

Bei diesem Versand bekommt man alles mögliche was mit der Feuerwehr zu tun hat wie z.B. sehr nützliche Dinge wie Bandschlingen oder Rettungsmesser. Auch Fachliteratur z.B. zur Atemschutzüberwachung ist dort erhältlich. Natürlich sind da auch Bücher bei die nicht mehr so ganz mit der Feuerwehr zu tun haben wie ein Kochbuch was von Feuerwehrmännern geschrieben worden ist oder das Tipps fürs Grillen enthält.

 

Diesmal wurde ich allerdings etwas stutzig bei zwei Büchern mit den Titeln "Klartext für Männer" und "Der perfekte Eroberer". Diese Bücher sollen Männern bei der Anbandlung zum weiblichen Geschlecht helfen. Mir fällt jetzt wirklich nichts ein was das mit dem Thema Feuerwehr zu tun haben soll und ich glaube auch nicht das Feuerwehrmänner  ein größeres Problem beim Kontakt zu Frauen haben als der Rest der Bevölkerung.

 

Ein paar Seiten weiter im Prospekt habe ich mich wieder etwas gewundert als ich dieverses Zubehör zum backen gefunden habe. Auch dort frage ich mich bis auf die Keks-Ausstechform in Feuerwehrauto-Format was das ganze mit der Feuerwehr zu tun hat.

 

Ich bin schon mal gespannt was für Feuerwehrleute so in 2 Monaten "brauchen" wenn der nächste Prospekt erscheint.

 

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29. Mai 2011 7 29 /05 /Mai /2011 22:48

Vor langer Zeit habe ich darüber geschrieben das manche Leute nicht vorsichtig beim schwimmen in offenen Gewässern sind.

Dann gibt es natürlich noch Leute die Eisenbahnstrecken und Bahnalagen mit Abenteuerspielplätzen verwechseln. Da wird auf Güterwaggons geklettert und auf Gleisen balanciert ohne nachzudenken.

Erst vor ein paar Tagen zog sich ein 16 Jähriger in Schwerte auf einem Kesselwagen einen Stromschlag mit einer Spannung von 15.000 Volt zu. Der Junge hat den Schlag zwar überlebt erlitt aber grossflächige Verbrennungen 3. Grades und ausserdem Verletzungen durch den Sturz vom Waggon.

Er hatte die Oberleitung gar nicht berührt. Er brauchte nur in eine Nähe von ca. an 1,50 Meter an die Leitung herankommen und löste damit einen Spannungsüberschlag mit einem Lichtbogen aus.

 

Diese Unfälle gerade mit jungen Männern kommen relativ often in Deutschland vor.

Aber es sind nicht nur die Oberleitungen bei der Bahn gefährlich. Manche Leute vergessen auch das auf den Gleisen Züge fahren.

 

Manche nutzen Bahngleise als Abkürzung. Mädchen und junge Frauen nutzen sie auch mal zum balancieren. Und dann gibt es natürlich noch andere Mutproben die ich hier erst gar nicht aufzählen will damit sie keiner nachahmt.

 

Natürlich gibt es Leute die meinen einen Zug hört man doch. Da kann ich ja noch von den Gleisen rechtzeitig runtergehen.

Das ist aber nicht so. Ein ICE mit 200 km/h ist in der Anfahrt recht leise. Und selbst wenn man ihn hören sollte und vom Gleis runter kommt ist man noch ncit in Sicherheit. Ein ICE bei Höchstgeschwindigkeit kann im vorbeifahren noch einen menschlichen Körper der in 3 Metern Entfernung ist durch den Sog mitreißen.

 

Also auch wenn ihr unterwegs seit und vielleicht einen Kilometer mehr in strömenden Regen nach Hause lauft denkt an folgendes: Das Risiko ist es nicht Wert! Ihr könnt euer Leben verlieren und ein Lokführer hat hinterher noch mehr Albträume.

Bitte erzieht auch eure Kinder so das Baustellen, Kanalschächte, Brücken, Autobahnen und Bahnanlagen keine Spielplätze sind.

 

Auch wenn ihr selbst solche Risiken eingegangen seit und es unverletzt überstanden habt:
Eure Kinder haben vielleicht nicht soviel Glück!

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25. April 2011 1 25 /04 /April /2011 19:34

Vor kurzem gab es in der Feuerwehrwelt eine Diskussion weil ein Hauptfeuerwehrmann in Schleswig-Holstein diie Anfangseinsatzleitung bei einem Brand von mehreren Strohrundballen übernommen hatte.
Dabei kam die Frage auf ob ein Hauptfeuerwehrmann überhaupt die Einsatzleitung übernehmen durfte beziehungsweise eine Feuerwehreinheit ohne Brandmeister ausrücken darf.
Mit diesem Thema sollten sich wie ich finde die Experten und Leute die schonmal in so einer Lage wahren beschäftigen.
Ich als Laie halte mich da besser raus.

Aber etwas ist mir bei dem Thema aufgefallen. Ich bin bisher davon ausgegangen das es wie in meinem Heimatbundesland NRW bei den Freiwilligen Feuerwehren üblich ist man erst zum Brandmeister befördert wird wenn man die Ausbildung zum Gruppenführer abgeschlossen hat.

Damit lag ich allerdings falsch.

In Thüringen z.B. Muss man mindestens 10 Jahre als Gruppenführer als Öberlöschmeister, 5 Jahre als Zugführer als Oberlöschmeister oder Verbandsführer sein um den Rang eines Brandmeisters tragen zu dürfen. Das würde in NRW ungefähr die Ränge Hauptbrandmeister bis Brandoberinspektor abdecken.
In Berlin sieht es dagegen voöllig umgekehrt aus. Dort kann man bereits Brandmeister sein wenn man die Grund-, Sprechfunker- und Maschinistenausbildung absolviert hat.
In Hamburg muss man schon die Truppführerausbildung bestanden haben um Brandmeister zu werden. Das entspricht in NRW ca den Unterbrandmeister.

Das Fazit was ich daraus ziehe ist das es im bundesweiten vergleich nicht auf den Rang sondern den erfoglreichen Abschluss der Lehrgänge ankommt um herauszufinden was ein Feuerwehrmann laut seiner Ausbildung leisten kann. Die Qualifikation wie Gruppenführer, Zugführer usw. kann man aber meistens an den roten Streifen oder Balken an den Seiten der Heeme ablesen. So hat man bei einer weit überörtlichen Hilfeleistung neben den entsprechenden Westen zumindest einen Punkt an dem man sich orientieren kann.

 




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8. April 2011 5 08 /04 /April /2011 12:19

Wer kennt das nicht. Man kommt nachdem man z.B. auf einer Feier Alkohol konsumiert hat nach Hause und hat irgendwie noch Hunger. Und dann denkt man sich was mache ich mir jetzt noch zu essen. Einfach nur die halbe Fleischwurst aus dem Kühlschrank oder dann doch lieber etwas aus dem Tiefkühlfach?

Wenn der Griff ins Tiefkühlfach fällt werden meist dann auch noch Elektrogeräte wie Mikrowellen, Toaster oder Backöfen benötigt.
Leider kann es natürlich dann passieren das man während des Garungsvorgangs der ausgewählten Mahlzeit alkoholbedingt einschläft.
Bei einem modernen Toaster oder eine Mikrowelle ist das dann auch kein Problem da dort die Garzeit vorher Zeitlich begrenzt wird. Bei einem Backofen sieht das dann natürlich vollkommen anders aus. Der schaltet meist nicht nach einer vorher eingestellten Zeit ab. Das Resultat eines wohl derartigen Vorfalls hat die gute Smuhmuh bildlich dokumentiert nach dem ihre Mitbewohnerin trotz laufendes Backofen beschlossen hat schlafen zu gehen.

 

 

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Es ist ein Pizza

 

Zum Glück konnte grösserer Schaden durch vorbildlich installierte Rauchmelder verhindert werden.

Also wenn ihr mal nachts Hunger bekommt seit entweder noch wirklich Hellwach, schmiert euch ein Brot oder benutzt Elektrogeräte die sich selbst nach kurzer Zeit selbstständig abschalten.

 

Die Ausstattung der Wohnung mit Rauchmeldern sollte ja eine Selbstverständlichkeit sein garantiert aber nicht immer das wenn ihr wirklich aus verschiedenen Gründen sehr Müde seid und tief und fest schlaft wach werdet.
Die Verursacherin der oben gezeigten kreisrunden Holzkohle wurde von dem auslösenden Rauchmeldern übrigens nicht wach.

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4. April 2011 1 04 /04 /April /2011 18:31

Es war mir eine grosse Ehre den Leuten von FWNETZ ein Interview zu geben.
FWNETZ berichtet neben allem Wissenswerten um die Feuerwehr und Co. auch über die verschieden Blogs die von Feuerwehrleuten und Mitarbeitern von Hilfsorganisationen erstellt werden.
Und diesmal war ich dran.
Viel spass beim lesen des Interviews.

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