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7. Juni 2013 5 07 /06 /Juni /2013 15:22

Gerade habe ich über Twitter diese Meldung der Deutschen Bahn rein bekommen:

 

Hochwasserhelfer reisen in Sachsen-Anhalt
in den Zügen von DB Regio kostenlos
(Leipzig, 7. Juni 2013)
DB Regio ermöglicht Hochwasserhelfern ab sofort die
kostenlose An- und Abreise zur Hochwasserhilfe innerhalb von Sachsen-Anhalt.
Eine entsprechende Vereinbarung hat die Deutsche Bahn heute mit Sachsen-
Anhalts Minister für Landesentwicklung und Verkehr,
Thomas Webel, getroffen.
Die Regelung sieht vor, dass innerhalb Sachsen-Anhalts die Dienstausweise
der Hochwasserhelfer von Polizei, Feuerwehr, Technischem Hilfswerk sowie
den anerkannten Hilfsorganisationen (Deutsches Rotes Kreuz, Johanniter,
Malteser, Arbeiter-Samariter Bund) als Fahrschein in den Nahverkehrszügen
von DB Regio und Burgenlandbahn anerkannt werden.
„Wir brauchen in der jetzigen Situation in der Region Sachsen-Anhalt jede
helfende Hand, um die Ausmaße des Hochwassers so gering wie möglich zu
halten. Mit der kostenlosen Anreise in unseren Nahverkehrszügen wollen wir
einen aktiven Beitrag leisten, die schlimme Situation in der Region ein Stück
weit zu lindern“, so Frank Klingenhöfer, Chef von DB Regio Südost.
Die Freifahrt für Hochwasserhelfer ist zunächst bis 16. Juni befristet.
Eine mögliche Verlängerung des Angebots über diesen Tag hinaus wird DB Regio
mit Blick auf die Hochwasserlage prüfen und gesondert bekannt geben.
Quelle: Deutsche Bahn
Das ganze hört sich ja erstmal ganz gut an. Ob es aber ein wirklich praktischen Nutzen hat ist für mich zweifelhaft.

Die Hilfskräfte die von ausserhalb kommen fahren meist von ihren Gerätehäusern und Depots im Verband mit ihren Fahrzeugen dorthin wo sie gebraucht werden.

Die Örtlichen Hilfskräfte sind ja bereits vor Ort.

Wenn auswärtige Kräfte abgelöst werden sollten und die Fahrzeuge und Geräte vor Ort bleiben würde es ja auch durchaus Sinn machen . Wenn aber Kräfte die z.B. nicht aus Sachsen-Anhalten kommen abgelöst werden hat man wieder das Problem das sie zwar dort in den Regionalzügen kostenlos fahren dürften aber halt nicht in den Zügen in den anderen Bundesländern um erstmal nach Sachsen-Anhalt zu kommen.

Die Idee ist gut. Aber wenn sollte man die Freigabe für alle Züge geben oder vielleicht Sonderzüge einsetzen um Helfer vor Ort zu bringen.
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7. Juni 2013 5 07 /06 /Juni /2013 12:51

Die Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung ist beim diesjährigen Hochwasser in Deutschland sehr hoch. Auch Privatleute machen sich auf den Weg in die Hochwassergebiete um irgendwie Hilfe zu leisten.

Man sollte aber jetzt nicht einfach losfahren ohne das vorher zu planen. Man sollte sich schon Gedanken machen ob man wirklich dort eine Hilfe ist.

 

Jeder Helfer muss auch versorgt werden. Und wenn in einer kleinen Ortschaft mit ein paar Hundert Einwohnern plötzlich unangemeldet 300 Helfer auftauchen und für ein paar Tage bleiben kann die Versorgung dieser Ortschaft aufwendiger sein als der eigentliche Hochwasserschutz.

 

Wenn ihr also helfen wollt macht euch selbstständig Gedanken wo ihr z.B. schlafen könnt und etwas zum Essen oder trinken bekommen könnt.


Vielleicht habt ihr ja Freunde oder Angehörige die in der Nähe wohnen aber nicht direkt betroffen sind und könnt dort unterkommen.

 

Ihr solltet selbst ausreichend Nahrungsmittel und Getränke im Gepäck mithaben um auch Notfalls ohne jegliche Unterstützung für ein paar Tage versorgt zu sein. Bedenkt das wenn ihr Körperlich arbeitet wesentlich mehr Flüssigkeit braucht. Rechnet da durchaus mit 3 Litern pro Person und Tag.

Nehmt Lebensmittel mit die man notfalls auch kalt essen kann. Auch wenn man ausserhalb untergebracht ist kann dort die Energieversorgung zusammenbrechen und nur Mikrowellengerichte dann dabei zu haben ist recht unpraktisch.

Überlegt bitte also genau ob ihr dort wirklichen könnt oder damit die Kräfte der Hilfsorganisationen nicht noch mehr belastet.



Wenn ihr in Zukunft richtig helfen wollt könnt ihr euch ja auch überlegen ob ihr nicht in eine Örtliche Hilfsorganisation Eintritt. Fragt einfach bei der Örtlichen Freiwilligen Feuerwehr, dem THW, dem DRK, den Johannitern oder einer anderen Hilfsorganisation nach. Es gibt kaum Hilfsorganisationen in Deutschland die zu viele Helfer haben.

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7. Juni 2013 5 07 /06 /Juni /2013 07:00

Durch Zufall habe ich dieses Video eines wirklich spektakulären Modellflugzeuges gefunden. Ein talentierter Modellbauer aus der Slowakei wurde durch einen normalen Plastikbausatz der Enterprise NCC 1701-D  dazu inspiriert ein Flugfähiges Modell zu bauen.


Aber seht selbst:

 

 

 

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30. März 2013 6 30 /03 /März /2013 23:36

Schon andere Blogger wie der gute Firefox von Der Tägliche Wahnsinn und Paul von Alltag im Rettungsdienst haben ja schon darüber geschrieben wie einfach es ist Leben zu retten.

Um möglichst viele Menschen zu erreichen möchte ich euch auch zeigen wie das geht. Ihr braucht nur mal 2 Minuten eurer Zeit zu investieren und euch dieses Video anschauen:

 

 

 

Wie ihr seht ist es doch ganz einfach. Trotzdem wäre es toll wenn man vielleicht doch mal einen Erste-Hilfe-Kurs besucht oder das Wissen aus den Kurs für den Führerschein den ihr vor langer Zeit gemacht habt auffrischt.

Aber das wichtigste was ihr hier erstmal mitnehmen könnt ist halt:

Prüfen!

Rufen!

Drücken!

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12. März 2013 2 12 /03 /März /2013 22:25

Ich habe nochmal einen neuen Beziehungsversuch gestartet. Wieder mal. Und wieder bin ich gescheitert. Mit der gleichen Frau mit der ich schon damals zusammen war kurz bevor ich mein "Projekt Feuerwehr" gestartet habe und es hat leider von ihrer Seite nicht funktioniert. Ich war im 7. Himmel aber anscheinend sie nicht.

Manche Leute sagen man sollte eine Beziehung nicht wieder aufwärmen. Vielleicht haben sie damit recht aber ist es auch nicht so das ein guter Eintopf am nächsten Tag nicht noch besser schmeckt.

 

Bin deshalb zurzeit ziemlich viel am Grübeln. Mal schauen wie es bei mir weitergeht.

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15. Januar 2013 2 15 /01 /Januar /2013 04:54

 

Irgendwie hatte ich Langeweile diese Nacht und bin durch Zufall auf diese neue Dokumentation gestoßen die für den WDR produziert worden ist. Sie zeigt praktisch den Wiederanfang des Feuerwehrwesens nach dem Krieg bis zum heutigen Tag. Zeitzeugen berichten von ihren damaligen Einsätzen und Erfahrungen im Feuerwehrdienst.

 

Als die Feuerwehr noch im Käfer kam...

 

Teil 1

 

 

 

 

Teil 2

 

 

 

 

Teil 3

 

 

 

 

Teil 4

 

 

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3. Dezember 2012 1 03 /12 /Dezember /2012 23:13

Da ich etwas Schreibfaul bin und ich vor kurzem eine nette Nachricht von einen Filmemacher bekommen habe gibt es mal wieder was fürs Auge.

Eine Reportage über die Feuerwache 6 in Köln-Chorweiler die das normale Tagesgeschäft einer Berufsfeuerwehrwache zeigt. Der Film lief vor kurzem im 3. Programm des WDR.

 

Teil 1:

 

 

 

 

Teil 2:

 

 

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14. Oktober 2012 7 14 /10 /Oktober /2012 21:11

... sind immer noch viele Treppenhäuser in Deutschland in der Zeit zwischen 22 und 7 Uhr morgens Todesfallen.

 

Eine Freundin von mir bezieht in den nächsten Wochen ihre erste eigene Wohnung. Da sie mich um Rat fragte habe ich mal einen Blick in ihren Mietvertrag geworfen.

Und da stand dieser Passus der mir immer wieder Angst macht: In der Zeit von 22 Uhr bis 7 Uhr soll die Haustür abgeschlossen sein.  Angeblich als Einbruchsschutz. Was mir dann aber auffällt ist das es sich bei diesen Häusern sehr oft um Altbauten mit Holztüren handelt. Und wenn jemand da rein will reichen schon einfache Werkzeuge um die Tür aufstemmen zu können. Also kein wirklicher Einbruchsschutz. Wenn man allerdings raus will weil die Hütte brennt kriegt man eine abgeschlossene Tür nicht so schnell auf. Aus meiner Sicht macht gibt es deshalb keinen vernünftigen Grund die Haustür abzuschließen.

 

Als ich mich dann mittels Google nach der Rechtslage erkundigt habe war ich doch erstaunt das diese Vorschriften seitens der Hausverwalter teilweise Gerichtlich erlaubt sind. Ich hoffe mal das irgendwann ein Gesetz erlassen wird das diesen Unsinn verbietet. Ich bin zumindest froh das jetzt bald auch in NRW Rauchmelder in Wohnungen vorgeschrieben sind.

 

Ich kann mir vorstellen das jetzt so mancher Hauseigentümer beim Googlen jetzt diesen Blog-Artikel findet und sich denkt das er diesen Passus auch in zukünftigen Mietverträgen stehen lassen kann.

Diesen Hauseigentümern kann ich nur folgendes empfehlen:

Lasst es besser sein. Erstmal sichert eine von innen jederzeit zu öffnende Haustür das Leben eurer Mieter. Zweitens wenn die Mieter problemlos im Brandfall flüchten können und dabei die Haustür offen lassen kann die Feuerwehr ohne die Haustür zu beschädigen ins Haus eindringen. Der Dritte Grund klingt zwar etwas kaltschnäuzig aber ich sehe es an einem Haus in meinem Stadtteil in dem vor einigen Jahren Kinder bei einem Feuer gestorben sind. Es ist recht schwer Mieter für Wohnungen zu finden in denen mehrere Menschen Gewaltsam gestorben sind. Vielleicht wirkt das ja auch bei den geizigen Vermietern.

 

Wenn nun jemand meint das die Haustür trotzdem abgeschlossen werden sollte der kann sich ja dafür ein sogenanntes Panikschloss einbauen lassen. Sobald die Türklinke betätigt wird kann auch die abgeschlossene Tür geöffnet werden.

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11. September 2012 2 11 /09 /September /2012 14:35

Ich kann ich noch erinnern wie ich diesen Tag erlebt habe. Ich habe kurz zuvor meinen Zivildienst begonnen. Ich fing immer um 6 Uhr morgens an und hatte dadurch um13:30 schon Feierabend. Ich hatte es mir relativ schnell angewöhnt mich meist nachmittags nochmal hinzulegen. Ich weis noch das abends das erste Champions League Spiel für Schalke an stand. Da ich aber auf den nachhause Weg etwas getrödelt habe war  ich erst um kurz vor 15 Uhr zu hause. Normal hätte ich das Radio oder den Fernseher angemacht. Aber ich hab das Rollo runtergezogen und mich direkt hingelegt um Abends fit zu sein.

 

Ich weis nicht mehr ob ich von selbst wach geworden bin oder mich mein Vater geweckt hatte als er von der Arbeit kam. Mein Vater sagte mir das etwas in Amerika passiert sei und wir haben den Fernseher angemacht. Die ersten Bilder zeigten das brennende Pentagon und mir kam das vor wie in den Tom Clancy Romanen "Ehrenschuld" und "Befehl von oben". Erst dann habe ich zuerst die Meldungen aus New York gesehen. Der Nordturm war gerade eingestürzt. Ich habe in dem Moment mit zehntausenden Toten gerechnet.

 

Das es nicht so kam lag daran das die Polizisten, Feuerwehrleute und andere Rettungkräfte alles dafür getan haben die Menschen aus den Türmen zu retten.

Sie haben ihr Leben dabei riskiert und ein Teil von ihnen hat das ultimative Opfer gebracht. Sie starben als sie Menschen gerettet haben.

 

Ich bin nicht von den Anschlägen betroffen gewesen. Niemand aus meinem Verwandten- und Bekanntenkreis war betroffen.

 

Trotzdem Gedenke ich in diesem Moment an alle die an diesem Tag Ihr Leben geben mussten.

Ich Gedenke auch derer die nach den Anschlägen die Opfer geborgen haben und durch die giftigen Stäube gestorben sind.

 

Danke das ihr das gelesen habt. Vielleicht schreibt ihr auch wie ihr diesen Tag erlebt hattet.

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11. März 2012 7 11 /03 /März /2012 22:41

Heute möchte ich zwei Dokumentationen vorstellen. Beide beschreiben die Arbeit der Feuerwehrleute in Detroit, Michigan einer Stadt die sehr stark durch die Wirtschaftskrise gelitten hat und immer noch leidet. Ganze Stadtviertel stehen leer und die Stadt gilt als einer der gefährlichsten in den USA. Täglich müssen die Feuerwehrleute zu brennenden leerstehenden Gebäuden ausrücken. Brandstiftungen sind an der Tagesordnung.

 

Auf die erste Doku "BURN - The Detroit Firefighter Documentary" bin ich über Denis Leary gestoßen. Die Filmemacher begleiteten 1 Jahr lang Feuerwehrleute in Detroit und der Trailer ist recht vielversprechend:

 

 

"Detroit on Fire - a documentary" ist die zweite Doku und sie ist bereits vollständig bei YouTube verfügbar:

 

 

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