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31. März 2011 4 31 /03 /März /2011 00:47

Es soll sich folgende Geschichte zugetragen haben:
ein Kneipengast (wahrscheinlich alkoholisiert aber nicht stark) fällt nach hinten von seinem Hocker.
Der Kneipengast ist darauf bewusstlos und nicht ansprechbar. Die Wirtin ruft wie es sich angehört die allgemein bekannte Notrufnummer 112 an und schildert dem Disponenten die Lage. Der Kneipengast wird in der zwischenzeit wieder ansprechbar. Die Wirtin bekommt daraufhin vom Disponenten mitgeteilt das sie sich nochmal in 6 Minuten wieder melden sollte wenn es dem Gast nicht besser geht.

Ist dies die normale vorgehensweise in so einem Fall?

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Published by Süder - in Feuerwehr
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Kommentare

rettungsdienstblog 04/06/2011 22:11


Ähem, nein, ist es nicht...nennen wir die Vorgehensweise der LST mal experimentell.

Klar, zu 99% aller Notrufe in Kneipen würde dieses Vorgehen passen, sind zu großen Teilen eh alles Besoffskis und Hilos. Aber eben dieser 1% wo dies schief geht, kann dann übel enden...

Ganz speziell für den Disponenten, im Gespräch mit dem bösen Mann in der schwarzen Robe :-)

Gruss
RDBlog


Retter2001 04/04/2011 11:15


Nein ist es nicht. Zumindest nicht in der Stadt wo ich fahre. Hatte selbst schon einen PAtienten der mehrmals bei einem Kneippenbesuch bewußtloswurde und immer wieder aufstand. Nach dem dritten mal
haben seine Kumpel dann angerufen. Einlieferung ins KH mit Herzrhythmusstörungen.


Erzdaemon 03/31/2011 06:55


Ähm nein. Sollte definitiv nicht so sein - der Disponent begibt sich mit der Handlungsweise auf sehr dünnes Eis meiner Meinung nach. Mit einem RTW wäre er hier auf der sicheren Seite gewesen.